Baseline-Szenario

Im sogenannten Baseline-Szenario werden die Entwicklungen für die wichtigsten Wassernutzungen bei Annahme eines "business as usual" vorausschauend bis 2015 betrachtet. Geplante Investitionen und politische Maßnahmen sollen dabei, sofern bereits verbindlich, berücksichtigt werden. Ziel ist es, Lücken zwischen dem prognostizierten und dem für das Jahr 2015 geforderten guten ökologischen und chemischen Zustand von Grund- und Oberflächenwasser zu erkennen. Damit ist das Baseline-Szenario eine wichtige Grundlage für die später aufzustellenden Maßnahmenprogramme. In der folgenden Abbildung sind die einzelnen Schritte bei dessen Entwicklung dargestellt.

Es sollen zum einen die Entwicklung des Wasserdargebotes, zum anderen die Entwicklung der Wassernachfrage bzw. der Wassernutzungen betrachtet werden, mindestens unterteilt in die Bereiche Haushalte, Industrie und Landwirtschaft. Sowohl das Dargebot als auch die Nachfrage sind laut LAWA zwar auch durch "Klimawandel, technologische Entwicklung, sozialen Wertewandel etc." beeinflusst; das "Ausmaß der Beeinflussung" sei "jedoch nicht prognostizierbar". Hinsichtlich der genannten Faktoren soll daher von einem gleichbleibenden Wasserdargebot ausgegangen werden.

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