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Das Programm und die Vorträge zum Seminar "Schadstoffe und Wasserrahmenrichtlinie" am 12. Oktober 2017 in Berlin finden Sie hier.


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Projekt KURAS: Regenwassernutzung in Berlin

Dach- und Fassadenbegrünungen an Gebäuden, Entsieglung, Versickerung durch Mulden, Rigolen und Grünflächen und Teiche wirken nicht nur positiv auf das Stadtklima, sondern können auch Hochwasser-Abflussspitzen mindern. Im Projekt KURAS werden Lösungen vorgestellt, mit denen im Innenstadtbereich die Überlastung der Mischwasserkanalisation und damit der Oberflächengewässer reduziert werden können. Gerade in einer dynamisch wachsenden Stadt wie Berlin geht die Entwicklung und Erschließung von neuen Baugebieten oft auch mit intensiven Betrachtungen sowie innovativen Lösungen zur Regenwasserbewirtschaftung einher. Im WRRL-Steckbrief "Regenwasserbewirtschaftung im urbanen Raum" widmet sich die GRÜNE LIGA dem KURAS-Projekt und dem ökologischen Stadtplan, wo 19 Regenwasser-Projekte vorgestellt werden. Verfügbar in Deutsch und Englisch.
Ansprechpartner:
Michael Bender
GRÜNE LIGA e.V.
Bundeskontaktstelle Wasser / Water Policy Office
Tel.: +49 30 / 40 39 35 30
E-Mail: wasser@grueneliga.de
Web: http://www.wrrl-info.de

Download hier:
deutsch englisch

Wasserkraftbedingte Fischschäden könnten bei 90 % der bestehenden Anlagen wirksam gemindert werden

Der DAFV begrüßt die aktuelle Veröffentlichung des Verbandes Deutscher Fischereiverwaltungsbeamter und Fischereiwissenschaftler e.V. (VDFF) zum "Stand des Wissens" und "Stand der Technik" bei Fischschutz- und Fischabstiegs-Systemen. Der wesentliche Absatz der Veröffentlichung lautet: "Die beste derzeit verfügbare Technik für den Fischschutz an Wasserkraftanlagen ist eine Kombination aus einem schräg angeströmten 10-mm-Horizontalrechen und einem schachtartigen Bypass, der sich am abstromigen Ende des Rechenfeldes befindet und die gesamte Höhe der Oberwassersäule erfasst (Leitrechen-Bypass-System nach EBEL, GLUCH & KEHL, vgl. EBEL et al. 2015 und EBEL 2016). Entsprechend dem derzeitigen Erfahrungsstand ist der Fischschutz mittels 10-mm-Leitrechen für Durchflüsse bis etwa 50 mł/s pro Rechenfeld praktisch realisierbar (EBEL et al. 2018). Damit ergibt sich für kleine und mittelgroße Wasserkraftanlagen, die mehr als 90 % der deutschen Kraftwerkskulisse bilden, die Möglichkeit, wasserkraftbedingte Fischschäden wirksam abzumindern."
VDFF-Fachinformation (2018): "Stand des Wissen und der Technik bei Fischschutz- und Fischabstiegssystemen an Wasserkraftanlagen". http://www.vdff-fischerei.de/fileadmin/daten/pdf-Dokumente/Stellenangebote/VDFF_Fachinformation_2018_final.pdf.
Der DAFV hatte Ende letzten Jahres die Möglichkeit, zusammen mit Hr. Dr. Ebel, Hr. Gluch und Hr. Kehl eine solche Anlage in Öblitz an der Saale in der Praxis zu besichtigen. Das System wurde laut Aussage von Dr. Ebel bewusst nicht patentiert, um eine möglichst breite Anwendung in der Praxis zu ermöglichen. Impressionen vom GRÜNE LIGA-Workshop Wasserkraft "Durchgängigkeit und Fischabstieg" mit vorausgehender Besichtigung der WKA-Öblitz gibt es hier: http://www.wrrl-info.de/site.php4?navione=angebote&navitwo=seminare&content=seminar54 . Um Interessenten einen tieferen Einblick in die Technik zu erlauben, gibt es eine ausführliche Beschreibung unter: http://www.bgf-halle.de/files/leitrechen_bypass_system.pdf. sowie das Handbuch "Fischschutz und Fischabstieg an Wasserkraftanlagen – Rechen- und Bypasssysteme" Autor: Dr. Guntram Ebel, Hrsg.: Büro für Gewässerökologie und Fischereibiologie, ISBN: 978-3-00-039686-1 http://www.bgf-halle.de/files/leitrechen_bypass_system.pdf . Es wäre also bereits heute möglich, die durch die durch kleine Wasserkraft bei der Abwärtswanderung verursachten Fischschäden erheblich zu reduzieren. Bislang ist allerdings nur ein Bruchteil der deutschlandweit ca. 7.500 Kleinwasserkraftanlagen mit entsprechenden Fischschutzanlagen ausgestattet.

Deutscher Angelfischer-Verband-Kontakt: Olaf Lindner, Tel: 030 97104379, Email: o.lindner@dafv.de, Web: www.dafv.de .

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