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CLEARANCE Workshops in Brüssel und Aarhus

Save the Date: CLEARANCE Workshop in Brüssel am 12. September 2018
Im Rahmen der ERA-NET Cofund WaterWorks2015 Ausschreibung findet der erste CLEARANCE Workshop am 12. September 2018 in Brüssel, Belgien, statt. Das CLEARANCE-Projekt zielt darauf ab, einen integrierten landschaftsökologischen, sozioökonomischen und politischen Rahmen für die Nutzung von Feuchtgebietspufferzonen (wetland buffer zones - WBZ) in Kreislaufwirtschaften zur Wasserreinigung und Nährstoffwiederverwendung in landwirtschaftlich genutzten Einzugsgebieten zu entwickeln.
Weitere Informationen zum Workshop in Brüssel finden Sie hier.

Save the Date: CLEARANCE Workshop in Aarhus am 14. September 2018
Der zweite Workshop des CLEARANCE-Projektes findet nur wenige Tage später, am 14. September 2018 in Aarhus, Dänemark, statt.
Weitere Informationen zum Workshop in Aarhus finden Sie hier.

Zu beiden Workshops können Sie sich bis zum 06. September 2018 via Mail an wasser@grueneliga.de anmelden.


Aktuelle News:

Mehr News und Termine gibt's hier

Erfolgreiche Volksinitiative zum Schutz des Wassers

Die Volksinitiative zum Schutz des Wassers hat eine Verschärfung des Wasserrechts in Schleswig-Holstein gefordert. 42.185 Unterschriften konnten dem Landtagspräsidenten Klaus Schlie Ende Mai überreicht werden - 22.185 mehr als für eine erfolgreiche Initiative nötig gewesen wäre. Ziel ist der Schutz des Wassers und der Umwelt vor Vergiftungen durch Erdölförderung. Das bedeutet ein vollständiges Frackingverbot in Schleswig-Holstein. Denn Fracking - das gewaltsame Aufbrechen von Untergrund zur Gas- und Ölforderung - schadet nicht nur Klima und Boden, und stellt damit eine Gefahr für gesunde Nahrungsmittel sowie ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar, sondern führt auch zur irreversiblen Verunreinigung von Trinkwasser, Oberflächenwasser, Grundwasser, Tiefenwasser und Brackwasser. Darüber hinaus steht insbesondere im Bundesland Schleswig-Holstein, dem Land zwi-schen den Meeren, der Meeres- und Küstenschutz auf dem Spiel. 2016 erst wurde das Fracking-Bundesgesetz verabschiedet, das die Erdölförderung nur in bestimmten Gesteinsschichten verbietet. Da diese in Schleswig-Holstein allerdings nicht existieren, besteht dort keine Einschränkung. Trotz zahlreicher Schadensfälle planen Ölkonzerne neue Bohrungen unter anderem an der Nord- und Ostseeküste. Mit der Petition, die auch die Offenlegung des betrieblichen Gefahrenpotenzials durch die Erdölkonzerne fordert, soll eben dies verhindert und damit Schleswig-Holstein die erste rechtssicher-fracking-freie Zone in Deutschland werden. Bislang lehnte der Landtag ein Landesgesetz zum verbesserten Schutz des Wassers mehrheitlich ab. Da die Länder jedoch das Recht haben, vom Wassergesetz des Bundes abzuweichen, wird sich nun der Landtag dank der erfolgreichen Petition im November mit der Forderung beschäftigen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Volksinitiative zum Schutz des Wassers
OMNIBUS für Direkte Demokratie

Schutz der Meeresumwelt bis 2020 nicht erreichbar

Biologische Diversität in sauberen und gesunden Meeren wird bis 2020 wohl nicht erreicht werden. Dieses Ergebnis hat die Europäische Kommission am 31. Juli 2018 in Brüssel verlauten lassen. Grund dafür sind unter anderem Schwachstellen in der Koordination zwischen den Ländern. Laut Seas At Risk (SAR) seien auch die bisher getroffenen Maßnahmen der Länder in Hinblick auf die große Herausforderung, die der Meeresschutz darstellt, extrem schwach gewesen. Das Agieren aller Mitgliedsstaaten sei jedoch wichtig, um die Meere vor zunehmender Überfischung und vor Plastikmüll zu schützen. Dazu gehöre auch das Überdenken der Produktions- und Konsumsysteme. Die EU-Kommission lobt zwar in ihrem Bericht die Anstrengungen der Länder, aber zeigt sich zugleich enttäuscht, dass das Hauptziel mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erreicht werden kann. Das Problem der Kunststoffabfälle im Meer soll nun auf EU-Ebene angegangen werden.

Hier ist der aktuelle Bericht der EU-Kommission einzusehen: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=COM:2018:562:FIN&from=EN zusammengetragen.